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Insolvenzrecht und Unternehmen in der Krise

Die Anwälte von Dr. Schreier & Partner haben eine langjährige und intensive Erfahrung im Umgang mit insolventen Gesellschaften, insolvenzrechtlichen Haftungstatbeständen und Forderungen in der Insolvenz. Die Kanzlei hat sich das Vertrauen mehrerer Insolvenzverwalter erworben, für die es regelmäßig Forderungen prüft und Prozesse führt. Aus dieser Tätigkeit haben die Anwälte ein tiefes Verständnis für die Arbeits- und Denkweise von Insolvenzverwaltern erworben. Dieses Wissen wird für Insolvenzverwalter als auch für Mandanten eingesetzt, die sich einer Insolvenzanfechtung gegenüber sehen und/oder ihre Verträge- und Einkaufs-/Verkaufsstrukturen auf Insolvenzfestigkeit prüfen lassen wollen.

Insolvenzbezogene Tatbestände

  • Anfechtungen nach der Insolvenzordnung gem. §§ 129 ff InSO
    • Vorsatzanfechtung
    • Anfechtung inkongruenter Zahlungen
    • Anfechtung bei nahestehenden Personen
    • Rückzahlung von Arbeitslöhnen in Zusammenarbeit mit unserem Arbeitsrechtsteam
    • Anfechtung von geleisteten Sicherheiten
  • Geschäftsführerhaftung nach § 64 GmbHG
  • Gesellschafterhaftung, insbesondere Haftung für Stammeinlagen von (ehemaligen) Gesellschaftern
  • Prüfung von Vertrags-, Einkaufs- und Verkaufsstrukturen auf Insolvenzfestigkeit

Unsere Mandanten im Insolvenzrecht

  • Unternehmen
    • in der Insolvenz/Krise
    • deren Vertragspartner in die Insolvenz gehen
    • deren Verträge insolvenzfest erstellt werden müssen
    • deren erhaltene Zahlung von einem Insolvenzverwalter angefochten wird
  • Geschäftsführer
    • zur Frage der Antragspflicht einer Insolvenz
    • zur Frage der Information der Gesellschafter
    • zur eigenen Haftung wegen Insolvenzverschleppung
    • zum insolvenzfesten Einfordern von Außenständen
  • Privatleute
    • bei Anfechtungen eines Insolvenzverwalters
    • in der eigenen Krise
    • als Gesellschafter eines Unternehmens in der Krise
  • Arbeitnehmer, deren insolvenzrechtlichen und arbeitsrechtlichen Fragen abgestimmt beantwortet werden können
  • Insolvenzverwalter – Durchsetzung aller insolvenzrechtlicher Ansprüche im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren

Vielfach ist zu beobachten, dass sich auch Unternehmen gar nicht mit der Möglichkeit einer Insolvenz ihrer Vertragspartner beschäftigen. Dabei ist für das Forderungsmanagement nicht nur die Kenntnis der geschlossenen Verträge entscheidend, sondern auch die Kenntnis vom Insolvenzrecht.

Die Anwälte von Dr. Schreier & Partner beraten sowohl Außendienst und Forderungsmanagement, aber auch die Verträge schließenden Einkaufs-/Verkaufsabteilungen. Dies beginnt beim Verhalten bei stockender oder ausbleibender Zahlung und reicht bis zur grundsätzlichen Gestaltung der Vertragsmuster des Unternehmens.

Sobald Zahlungen von Kunden stocken oder Zulieferer in Lieferprobleme geraten, stehen die Anwälte von Dr. Schreier & Partner ihren Mandanten zur Seite. Wie viel Druck darf aufgebaut werden, schaden eigentlich zu viele Fragen nach der finanziellen Leistungsfähigkeit des Vertragspartners und wie weit zurück können Zahlungen angefochten werden? Vor allem auch – wann darf man sich großzügig zeigen, wann muss schnell vollstreckt werden?

Die Beratung geht aber auch tiefer, denn insbesondere müssen die Verträge insolvenzsicher gestaltet sein. Werden zum Beispiel Sicherheiten nicht mit Vertragsbeginn eingefordert, sondern erst mit beginnenden Zahlungsschwierigkeiten des Vertragspartners, ist besonders viel Acht zu geben.

Vertragliche Aspekte in Bezug auf das Insolvenzrecht

  • Insolvenzgefahr des Vertragspartners
    • Absicherung in einer Konzernstruktur über eine Muttergesellschaft?
  • Vertragliche Sicherheiten
    • Zeitpunkt der Sicherheitenstellung ist entscheidend
    • Verlängerter Eigentumsvorbehalt
    • Bürgschaften und Schuldbeitritt
  • Sonderkündigungsrecht
    • Beachtung der weitreichenden BGH-Rechtsprechung
    • Möglichkeiten der eigenen Schadensbegrenzung

Forderungsdurchsetzung bei Insolvenzgefahr

  • Steuerung von Fälligkeiten bei erkannter Krise des Vertragspartners
  • Forderungsmanagement bei erkannter Krise des Gegenüber:
    • Risiken der Weiterbelieferung
    • Risiken bei Verhandlungen eines Zahlungsplans
    • Rechtsrisiken durch Information des Vertragspartners
  • Vollstreckung von Forderungen
    • Wahl des Vollstreckungsmittels
    • Wahl der Vollstreckungsinstrumente

Das umfangreiche Wissen wird auch zugunsten von Unternehmen in der Insolvenz eingesetzt. Wenn Unternehmen in die Krise geraten, besteht häufig bei allen Beteiligten neben der Enttäuschung über die wirtschaftliche Entwicklung auch eine rechtliche Unsicherheit, welche Maßnahmen richtig und erfolgversprechend sind.

Als Sondersituation tritt dies gerade bei Start-Ups auf. Egal ob sich Kapitalmaßnahmen unverschuldet verzögern oder Gesellschafter/Geschäftsführer eine drohende Insolvenzgefahr als Druckmittel gegen die andere Seite einsetzen – diese Taktiken sind nicht ohne Gefahr für die eigene Position und können abgewehrt und umgelenkt werden.

Immer stellt sich die Frage, welche Maßnahmen müssen und welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, welche Informationspflichten bestehen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Verpflichtung. Wüssten Sie, ab wann ein Geschäftsführer persönlich haftet für die Gesellschaftsschulden? Und können Sie grundsätzlich ausschließen, dass die Gesellschafter einer GmbH im Insolvenzfall nie haften – oder dass dieser Fall nicht vorliegt?

Die Anwälte von Dr. Schreier & Partner sind bei solchen schwierigen Zeiten vertrauensvolle Berater. Sie nehmen sich die erforderliche Zeit und begleiten die Mandanten mit versierter Fachkenntnis, hohem Engagement und einer breiten Erfahrung.

Unsere Mandanten in der Unternehmenskrise

  • Unternehmen
    • Operative Gesellschaften
    • Vertriebs- und Asset-Gesellschaften
    • Projektgesellschaften
  • Geschäftsführer
    • als Geschäftsführer eines betroffenen Unternehmens
    • als Geschäftsführer einer Holding oder finanzierenden Gesellschaft
  • Gesellschafter
    • Gesellschafter
    • Inhaber von sog. virtual-shares
    • Mezzanine-Kapitalgeber
  • Fremdkapitalgeber
    • Banken
    • Mitarbeiter

Tätigkeiten in der Unternehmenskrise

  • Prüfung der Eigenkapitalstruktur
  • Prüfung der Fremdkapitalstruktur
  • Prüfung und Durchführung von liquiditätssichernden Maßnahmen
    • Konsignationslager
  • Prüfung und Durchführung von Maßnahmen zur Beseitigung einer Überschuldung
    • Forderungsverzicht mit Besserungsschein
    • Rangrücktritt
  • Verhandlung mit Gesellschaftern, Investoren und Stakeholdern
    • Eigenkapitalmaßnahmen
    • Fremdkapitalmaßnahmen
    • Mezzaninekapitalmaßnahmen
    • (atypische) Stille Gesellschaften
    • Unterbeteiligungen
  • Abstimmung und Koordination mit Steuerberatern und Sanierungsberatern